24.07.2018 Ein alter Feuerwehr-Traum wird endlich wahr

dsc 3239Bruchsal. Für viele altgediente Feuerwehrleute aus Bruchsal ging am Dienstagnachmittag ein Traum in Erfüllung, an den viele schon gar nicht mehr geglaubt haben. Mit einem Spatenstich wurde der Bau der neuen Feuerwache an der B35 gestartet. Bis Mitte 2020 soll – verkehrsgünstig gelegen – am alten Güterbahnhof ein Feuerwehrhaus entstehen, das von vielen Rednern als „Gemeinschaftsprojekt“ der Stadt Bruchsal und SEW-Eurodrive bezeichnet wurde, wie etwa SEW-Gesellschafter Jürgen Blickle eingangs hervor hob.

Erste Planungen für eine neue Feuerwache in Bruchsal gab es schon 1992, daran erinnerte Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick vor zahlreichen Feuerwehrleuten, die bei Temperaturen von 32 Grad unter Sonnenschirmen ausharrten. Erste Treffen für eine Kooperation gab es bereits im Februar 2014, das verriet SEW-Geschäftsführer Johann Soder. Dass der Antriebsspezialist nun einen zweistelligen Millionenbetrag in den Neubau investiert und der Stadt für die nächsten 30 Jahre kostenfrei zur Verfügung stellt, wertete OB Petzold-Schick als klares Bekenntnis des international tätigen Unternehmens zum Standort Bruchsal. Anschließend geht das Gebäude in den Besitz der Stadt über. Nach der erfolgreichen Standortsuche sollen, wie bereits berichtet, in der 1 200 Quadratmeter großen Fahrzeughalle bis zu 24 Feuerwehrautos stehen können. Die Ausrückzeiten in die Wohn- und Industriegebiete sowie zur Autobahn sollen dadurch wesentlich verkürzt und damit die Sicherheit für die Menschen erhöht werden.
Auch städtebaulich soll mit dem funktionellen, zweckmäßigen, aber trotzdem modernen Bau ein „weiteres städtebauliches Highlight“ geschaffen werden, versprach SEW-Geschäftsführer Soder, der die Pläne immer wieder voran getrieben hatte. Unter dem Decknamen „Feierwärhäusle“ hatte Architekt Siegfried Hauf die Pläne monatelang im Geheimen entwickelt, ehe sie der Stadt präsentiert und beim Neujahrsempfang 2017 öffentlich gemacht worden wurden. Nach einjähriger Vorbereitungszeit, in denen auch nach Kampfmitteln gesucht wurde, ist das Gelände nun fertig erschlossen.

Bericht: Heike Schaub BNN

Bilder: [tcz]

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